Motivation

Das Thema begleitet mich seit der Jugend.

„Wie kommt der große Opa in die kleine Urne?“, ist z.B. eine Frage, vor der immer häufiger Kinder stehen und zugleich eine Frage, die viel zu oft unbeantwortet bleibt. Einfacher ist es, den Fragen aus dem Weg zu gehen. Einfacher ist es, Kinder erst gar nicht zur Bestattung mitzunehmen und ihnen später irgendwann „alles zu erzählen“. Dabei wird übersehen, was Kinder alles beobachten, was sie bewegt, welche Ängste und Unsicherheiten sie so in dieser Zeit mit sich allein ausmachen müssen. Immer wieder musste ich dies in meiner Praxis als Trauerrednerin/Trauerbegleiterin erleben. Es ließ mich nicht los und hat mich veranlasst, genau dies in einem Kinderbuch zu verarbeiten.

Radio Siegen berichtete am 20. April 2011 (>> Hier zum Reinhören!<<)

Eingebettet in eine Geschichte erhalten Kinder (und auch mancher Erwachsene) Antwort eben beispielsweise genau auf die Frage: „Wie kommt der große Opa in die kleine Urne?“ Das Kinderbuch ist schon lange nicht mehr allein geblieben, und so werde ich auch in Zukunft als Verlegerin immer wieder selbst zur Feder greifen, um Themen zu behandeln, von denen ich den Eindruck habe, dass sie Impulse geben können, sich mit der eigenen Endlichkeit zu beschäftigen. Darüber hinaus finden Sie hier aber auch Bücher anderer Autoren/-innen, die teilweise erwachsen sind aus eigenen Verlusterfahrungen, Erlebnissen, Begegnungen.

Ihre Helene Düperthal Hrsg. Lebensweichen-Verlag

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